
Florian gründete lingomatch, um ein wiederkehrendes Problem im Behördenalltag zu lösen: fehlende Verfügbarkeit professioneller Sprachmittlung genau dann, wenn sie gebraucht wird.
Die Plattform verbindet verifizierte Dolmetscher:innen digital mit Polizei- und Behörden-Einsätzen – mit klaren Prozessen, sicherer Verbindung und nachvollziehbaren Standards.
Ein Gespräch über die Idee, die Vision und die Zukunft von lingomatch
Mein Name ist Florian Crosbie. Ich bin Gründer von lingomatch und beschäftige mich seit Jahren mit der Frage, wie man Dolmetschen im behördlichen Kontext zuverlässiger organisieren kann. Mich treibt weniger „Tech um der Tech willen" an, sondern die Wirkung: Wenn Kommunikation funktioniert, werden Entscheidungen besser, schneller und fairer – gerade dort, wo es um Menschen, Sicherheit und rechtliche Verfahren geht.
Ich arbeite seit rund 15 Jahren im Bereich der Sprachmittlung. Ein wichtiger Teil meiner Perspektive kommt auch daher, dass ich früher selbst Polizist war. In den vergangenen acht Jahren habe ich zudem grenzüberschreitend über 1.500 Stunden Dolmetsch-Erfahrung im Bereich Strafverfolgung und Justiz gesammelt. Diese Kombination – Praxis auf Behördenseite und Praxis in der Sprachmittlung – hat mir sehr klar gezeigt, wo es heute hakt: Verfügbarkeit, Prozesse, Dokumentation und das Thema Vertrauen.
Aus einem wiederkehrenden Muster: In vielen Situationen ist nicht fehlender Wille das Problem, sondern fehlende Verfügbarkeit. Dolmetscher:innen werden oft kurzfristig benötigt, die Suche läuft manuell, regional begrenzt und ist nicht selten abhängig von der Uhrzeit. Gleichzeitig hat das reale Folgen für Betroffene: Ohne verlässliche Sprachmittlung können sie sich nicht ausreichend äußern, Inhalte nicht verstehen und ihre Rechte nicht wirksam wahrnehmen. Irgendwann war klar: Das braucht eine digitale Infrastruktur, die genauso professionell ist wie die Einsätze selbst.
Der Moment, in dem ich verstanden habe, dass es nicht nur um „jemanden finden" geht, sondern um ein Systemproblem. Wenn Sprache fehlt, entstehen Wartezeiten, Mehrkosten, Unsicherheiten – und manchmal Missverständnisse, die man später nicht mehr so leicht korrigieren kann. In Behörden, Polizei, Justiz oder Gesundheitskontexten ist das kein „nice to have", sondern entscheidend. Da wollte ich nicht länger zuschauen.
Was uns antreibt und wofür wir stehen
Wir möchten Beamte und Tarifangestellte im öffentlichen Dienst bei ihren täglichen Herausforderungen unterstützen und entlasten.
Unser Ziel ist es, den Staat jährlich in € Millionenhöhe zu entlasten und unnötige Kosten durch Prozessdigitalisierung einzusparen.
lingomatch digitalisiert die Dolmetscher-Vermittlung für Behörden und schafft neue Möglichkeiten für qualifizierte Dolmetscher:innen.
Durch intelligentes Matching, sichere Videoverbindungen und transparente Prozesse revolutionieren wir die Sprachmittlung im öffentlichen Sektor.
Wir setzen auf höchste Sicherheitsstandards und vollständige DSGVO-Konformität sowie faire und transparente Prozesse für alle Beteiligten.
Kontinuierliche Weiterentwicklung mit modernster Technologie sichert dabei beste Ergebnisse und höchste Qualität.
lingomatch in den Medien


Saarbrücker Zeitung
24. Juli 2025
Polizeieinsatz, aber keiner versteht was? Start-up aus dem Saarland bringt Lösung per Klick.
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Saarbrücker Zeitung
Wirtschaftsmagazin
lingomatch verbindet Behörden und Dolmetscher:innen digital.
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