Fristgebunden, oft am Wochenende
Der Klassiker. Die Frist richtet sich nicht danach, wer im Umkreis erreichbar ist.
Das Gerichtsverfassungsgesetz stellt die Zuschaltung ausdrücklich zur Verfügung. Für Haftvorführungen am Wochenende, Anhörungen und Vernehmungen durch die Staatsanwaltschaft bedeutet das: keine Anreise, keine Terminverschiebung, kein Ausweichen auf eine unqualifizierte Person.
Das ist der entscheidende Unterschied zu vielen anderen Verfahrensbeteiligten.
Wird unter Beteiligung von Personen verhandelt, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind, ist eine dolmetschende Person zuzuziehen.
Das Gericht kann gestatten, dass sie sich während der Verhandlung an einem anderen Ort aufhält. Die Übertragung erfolgt zeitgleich in Bild und Ton.
Für Beschuldigte und Verurteilte, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind, ist eine dolmetschende Person heranzuziehen.
Das Honorar richtet sich nach dem JVEG. Abgerechnet wird aufgerundet auf halbe Stunden, mit Zuschlag zwischen 23 und 6 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen. § 201 StGB verbietet die Aufzeichnung; die Plattform weist vor jedem Beitritt darauf hin.
Sechs Konstellationen, in denen die Anreise heute den Terminplan bestimmt.
Der Klassiker. Die Frist richtet sich nicht danach, wer im Umkreis erreichbar ist.
Kürzere Termine, für die eine Anreise quer durchs Land außer Verhältnis steht.
Auf Wunsch mit Präferenz beim Geschlecht der dolmetschenden Person.
Wenn die Liste am Landgericht für eine Sprache leer bleibt.
Einsätze unter einer Stunde, aufgerundet auf halbe Stunden.
Sie stellen ein, dass ausschließlich allgemein beeidigte Personen angefragt werden.
Drei Punkte, an denen der Unterschied im Terminbetrieb spürbar wird.
Telefonate entlang der Liste am Landgericht, Rückrufe abwarten, im Zweifel den Termin verlegen.
Sprache, geschätzte Dauer und Aktenzeichen eingeben. Angefragt wird gestaffelt, den Einsatz bekommt, wer zuerst annimmt.
Je Einsatz ein Nachweis als PDF als Grundlage der Abrechnung nach JVEG. Über lingomatch fließt kein Honorar.
Bei langen Verhandlungen mit mehreren Beteiligten, bei Simultandolmetschen über Stunden und überall dort, wo die dolmetschende Person Schriftstücke am Tisch einsehen muss, ist die Zuschaltung nicht der richtige Weg. Die Entscheidung trifft das Gericht.
In einer halben Stunde, an Ihren eigenen Lagen.